Prostata & PSA-Wert

PSA-Alarm
Ein erhöhter Wert ist ein Abklärungsgrund — und der richtige Moment, in Ruhe alle Optionen zu prüfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein erhöhter PSA-Wert ist ein Abklärungsgrund — kein Grund zur Panik, aber ein guter Moment, genauer hinzuschauen.
  • Neben den etablierten Verfahren gibt es heute moderne, leitliniengerecht anerkannte Diagnostik-Optionen — etwa das multiparametrische MRT vor einer Biopsie.
  • Die Wahl von Diagnostik und Verfahren beeinflusst maßgeblich, ob Potenz und Kontinenz erhalten bleiben. Erfahrung zählt: Die Klinik ist seit 2009 auf die Prostata spezialisiert.

Finden Sie in 60 Sekunden heraus, ob eine aktuelle Abklärung oder fachärztliche Zweitmeinung für Ihre individuelle Situation sinnvoll sein kann.

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Plötzlich ist da dieser „PSA Wert“ — und nichts ist mehr, wie es war

Erst funktioniert es im Bett nicht mehr richtig. Dann nachts dieser Druck auf der Blase. „Das ist das Alter", denkt man. Bis der Arzt beim Routine-Check sagt:
„Ihr PSA-Wert ist erhöht. Das müssen wir abklären."

Ab da lässt einen die Zahl nicht mehr los. Man fühlt sich eigentlich gesund — und googelt nachts trotzdem. Die Frau merkt, dass etwas nicht stimmt.
Man selbst? Schweigt.

Genau jetzt entscheidet sich, wie gut informiert die nächsten Schritte sind. Denn was viele Männer nicht wissen:
Der nächste Schritt verdient eine zweite Prüfung.

„Ich habe da leider etwas gefunden."

Diesen Satz vergisst kein Mann. Der Arzt schaut auf den Befund — und plötzlich geht alles ganz schnell: Ultraschall... Biopsie-Termin. Durch den Darm.
Zwölf Stanzen oder ähnliche Verfahren. Und wenn etwas Böses gefunden wird: 

„Dann muss die Prostata raus."

Dr. med. Agron Lumiani im Befundungsgespräch

Für viele Befunde existieren heute mehrere gleichwertig zu prüfende Wege — welcher der richtige ist, entscheidet der Einzelfall, nicht der Automatismus.

Warum das jeden Mann über 50 angeht

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland — mehr als 60.000 Neudiagnosen pro Jahr (Robert Koch-Institut).
Das Tückische: Ein früher Prostatakrebs tut nicht weh. Die meisten Betroffenen fühlen sich völlig gesund.

Und was Männern kaum jemand sagt: Die Behandlung kann die Lebensqualität stärker verändern als die Erkrankung selbst.Nach einer kompletten Prostata-Entfernung kämpft etwa jeder 7. Mann dauerhaft mit unfreiwilligem Urinverlust (Inkontinenz). Und nur etwa 1 von 7 hat nach sechs Monaten noch eine ausreichende Erektion.
(Quellen: Ficarra V et al., Eur Urol 2012; Donovan/Hamdy et al., ProtecT-Studie, N Engl J Med 2016. Studiendaten; individuelle Ergebnisse können abweichen.)

Die Reihenfolge der ALTA Klinik: „Erst das MRT — dann die Entscheidung“

Früher galt: PSA hoch? Sofort Biopsie. Zwölf Stanzen nach Schema, ohne genau zu wissen, wo man überhaupt suchen muss und ob man das richtige Gewebe erwischt. Wenn möglich: Erst ein hochauflösendes Bild. Dann die Entscheidung.

Die multiparametrische MRT — eine besonders feine Aufnahme, ganz ohne Strahlung — zeigt die Prostata in dünnen Schichten. Verdächtige Stellen werden sichtbar, bevor irgendjemand sticht. Und häufig zeigt das Bild: kein auffälliger Befund. Dann bleibt die Biopsie zunächst erspart.

In der ALTA Klinik läuft diese Untersuchung mit einem 3-Tesla-MRT-System — ohne Enddarmspule.
Dauer: rund 30 Minuten. Das Ergebnis wird noch am selben Tag besprochen.

So läuft die moderne Abklärung
1
PSA-Wert erhöht
Ein Grund genauer zu analysieren — kein Alleinmerkmal.
2
Prostata-MRT
Hochauflösendes Bild, ca. 30 Minuten, ohne Eingriff.
3
Nur bei Verdacht: gezielte Gewebeprobe
Transgluteal (über die obere Gesäßregion), live im MRT, KI-gestützt.
4
Ergebnis & Beratung
Alle Optionen im ärztlichen Gespräch — ohne Zeitdruck.

„Nicht jeder erhöhte PSA-Wert bedeutet Krebs — und nicht jeder Prostatakrebs muss sofort operiert werden. Die Kunst liegt in der sorgfältigen Diagnostik und einer individuellen Bewertung."

Wenn eine Probe nötig ist — der schonende Zugangsweg

Die Standard-Biopsie geht durch den Enddarm — genau dort, wo Darmbakterien sitzen. Deshalb wird vorbeugend üblicherweise ein Antibiotikum gegeben.
In der ALTA Klinik läuft es anders: Die Gewebeentnahme erfolgt transgluteal — über eine Stelle in der oberen Gesäßregion, nicht durch den Darm. Eine Antibiotika-Prophylaxe ist bei diesem Zugangsweg in der Regel entbehrlich; das Infektionsrisiko ist deutlich reduziert.

Und: Die Entnahme passiert live im MRT. Der Arzt sieht alles in Echtzeit und steuert zielgenau in das verdächtige Areal — nicht blind, nicht nach Schema. Örtliche Betäubung, ambulant, am selben Tag wieder zu Hause. Diese Methode hat Dr. Lumiani 2008 entwickelt; der transgluteale Zugang wird in der Klinik seitdem standardmäßig angewendet.

Der Unterschied im Zugangsweg
Übliche Biopsie
  • Zugang durch den Enddarm
  • Infektionsweg über Darmbakterien möglich
  • Vorbeugende Antibiotika üblich
  • Systematische Entnahme nach festem Schema
Unser Weg: durch die Haut
  • Zugang über die Gesäßregion — nicht durch den Darm
  • Kein Infektionsweg über Darmbakterien
  • Antibiotika-Prophylaxe in der Regel entbehrlich
  • Örtliche Betäubung, ambulant, live im MRT — in der Regel schmerzarm
Dr. med. Agron Lumiani im Befundungsgespräch
Dr. med. Agron Lumiani — Chefarzt
Facharzt für Radiologie · Schwerpunkt Neuroradiologie
Facharzt für Strahlentherapie · Fachkunde für Nuklearmedizin

Schritt 3: Der Arzt, der die Bilder wirklich lesen kann

Ein gutes MRT allein reicht nicht — es kommt auf den an, der die Bilder befundet. Dr. med. Agron Lumiani arbeitet seit 1984 mit der Kernspintomographie.
2006 gründete er die Privatklinik in Bielefeld; seit 2009 ist die Prostata-Diagnostik ihr medizinischer Schwerpunkt.

Tausende Prostata-MRTs wurden hier befundet — von Ärzten, die die Gewebeprobe selbst durchführen. Bild und Gewebe aus einer Hand.

Erfahrung in Zahlen

  • Über 15.000 befundete Prostata-MRTs
  • Auf die Prostata spezialisiert seit 2009
  • MRT-Diagnostik seit 1984 · Bild und Gewebe aus einer Hand
  • Plausibilität und Cross-Check mit Spezial-Prostata KI
    (Künstliches Intelligenz Programm)

Persönlich statt anonym

In vielen Kliniken sind Sie ein Patient unter vielen.
In der ALTA Klinik nimmt sich ein Facharzt Zeit für Sie und erklärt den Befund in klarem Deutsch.

Übrigens: Nicht wenige Männer kommen, weil ihre Frau darauf bestanden hat. Gut so.

Wenn die Abklärung etwas ergibt — besprochen wird alles im Gespräch

Ein auffälliger Befund heißt noch lange nicht „sofort operieren“. Welche Optionen dann in Frage kommen, entscheidet der Einzelfall.

Lage, Größe und Art des Befunds bestimmen das weitere Vorgehen. Das besprechen Sie mit dem Facharzt: sachlich, ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtung. Informationen zu den Behandlungsverfahren finden Sie auf der Website der ALTA Klinik.

Und hier zeigt sich, womit diese Klinik Vertrauen gewinnt: Sie prüft streng, welcher Weg für wen der richtige ist — und empfiehlt auch dann weiter, wenn der bessere Weg woanders liegt. Wer auch Nein sagt, hat es nicht nötig, jedem alles zu verkaufen.

Bevor Sie sich unters Messer legen: Holen Sie die zweite Meinung!

Ihnen wurde schon zur Biopsie oder OP geraten? Dann ist jetzt der Moment, kurz innezuhalten. Eine zweite fachärztliche Meinung ist Ihr gutes Recht — und Ihr Urologe kann auch gerne Ihr Urologe bleiben.

Oft bestätigt die Zweitmeinung den Befund — dann gehen Sie mit Sicherheit in die Behandlung. Manchmal zeigt sie einen schonenderen Weg, an den bisher niemand gedacht hat. Beides ist ein Gewinn.

Bei einer Entscheidung, die über Potenz und Kontinenz für den Rest Ihres Lebens bestimmt, gibt es keine übertriebene Vorsicht.

Eine fachärztliche Zweitmeinung auf Basis moderner MRT-Diagnostik schafft Klarheit — bevor eine Entscheidung fällt, die sich nicht rückgängig machen lässt.

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Fachärztliche Expertise

Dr. med. Agron Lumiani — Ärztlicher Leiter

Dr. med. Agron Lumiani - Chefarzt

Facharzt für Radiologie
Schwerpunkt Neuroradiologie
Facharzt für Strahlentherapie
Fachkunde für Nuklearmedizin

Der Facharzt hinter der Diagnostik
Dr. med. Agron Lumiani arbeitet seit den 1980er-Jahren in der Schnittbild-Diagnostik (CT seit 1978, MRT seit 1984) und hat sich auf die MRT-gestützte Prostatadiagnostik spezialisiert.
2006 gründete er die Privatklinik in Bielefeld; seit 2009 ist die Prostata-Diagnostik ihr medizinischer Schwerpunkt.
2008 entwickelte er die gezielte, MRT-gesteuerte Live-Biopsie der Prostata über einen schonenden Zugangsweg (transgluteal, nicht durch den Darm).
Seine Arbeit ist in mehreren Fachpublikationen dokumentiert (s. u.).
Viele Jahre war er Honorary Visiting Professor an der Universität Padua.

  • MRI-guided transurethral ultrasound ablation (TULSA) … benign prostatic obstruction & concordant prostate cancer — DOI: 10.1117/12.2614076
  • 52 prostate cancer patients with customized MR-guided TULSA — DOI: 10.1016/j.urolonc.2021.04.022
  • Automatic detection of prostate cancer grades & chronic prostatitis in biparametric MRI — DOI: 10.1016/j.cmpb.2023.107624

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Erfahrungen von Patienten

★★★★★

Hohe fachliche Qualität unter Leitung von Dr. Lumiani und Prof. Muschter. Angenehm freundliches und kompetentes Personal auf allen Ebenen. Für eine Klinik ungewöhnlich ästhetisch eingerichtete Räume. Ich kann wirklich nur Bestnoten vergeben.

Jameda

★★★★★

Mein Urologe hatte eine MRT-Untersuchung empfohlen, nachdem mein PSA-Wert auf knapp 7 angestiegen war. Die Untersuchung führte Herr Dr. Lumiani durch, das Ergebnis hat er mir sofort im Anschluss mitgeteilt. Nach Rücksprache mit meinem Urologen habe ich mich für die MRT-gesteuerte Biopsie in Bielefeld entschieden. Die Terminvergabe ging schnell, die Informationen waren ausführlich, und die Biopsie erfolgte genau so, wie angekündigt. Die Kommunikation mit Herrn Dr. Lumiani und dem gesamten Team war hervorragend!

Jameda

★★★★★

Mein Erlebnis mit dieser Klinik erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Die innovative Methode der MRT-gesteuerten Biopsie sticht durch ihre einzigartigen Vorteile heraus. Besonders beeindruckend war die schmerzfreie Behandlung und die kontinuierliche, verständliche Kommunikation durch das Fachpersonal, das für eine angenehme und aufgeklärte Atmosphäre sorgte. Die Herzlichkeit und der Humor des Empfangsteams bei jedem Telefonkontakt waren stets ein Lichtblick, der die Professionalität und Menschlichkeit des Unternehmens unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist der direkte und persönliche Kontakt zum Gründer, der die Patientenbeziehung auf eine bemerkenswerte Ebene hebt. Ein kleiner Verbesserungsbedarf besteht beim einleitenden Arzt, der auf vorbereitete Fragen nur mit Leitlinien Formulierungen antwortete. Die anschließenden Antworten, per Telefon oder E-Mail, waren stets fachkundig und zeitnah. Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team für seine hervorragende Arbeit und Betreuung.

Jameda

Alle Patientenstimmen sind dokumentiert. Quelle: Jameda (422 Bewertungen) & Google (611 Bewertungen) — Stand: August 2026.

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Warum Sie das nicht aufschieben sollten
  • Je früher ein Befund sauber abgeklärt ist, desto mehr Optionen stehen offen — und desto früher endet die Ungewissheit.
  • Ein erhöhter PSA-Wert ist selten ein Notfall — aber eine gute Abklärung gibt Sicherheit für die nächste Entscheidung.
  • Jede Woche Grübeln ist eine Woche Ungewissheit — dabei bringt ein MRT-Termin oft innerhalb weniger Tage Klarheit.
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